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Unterkonstruktion

Nachdem der Originalboden auf seine Belastungsfähigkeit und die allgemeine Fähigkeit einen Doppelboden tragen zu können, überprüft worden ist, kann mit der Unterkonstruktion begonnen werden. Die Unterkonstruktion wird jeweils nach der Bestimmungsfunktion des Raumes ausgewählt, besonderes Augenmerk wird bei der Auswahl auf die Lastanforderungen ( siehe Lastverhalten) gelegt.

Hohen Lastanforderungen wird die Schaltwartenunterkonstruktion gerecht. Diese besondere Konstruktion besteht aus miteinander verzinkten und verschraubten C-Profilen, die auf dem Kopf der Schaltwartenstütze mit Hammerkopfschrauben (gemäß VDE 0100 mit Zahnschrauben gesichert) montiert werden. Die Stahlstützen werden mit einem Spezialkleber am Originalboden verklebt. Dieser Spezialkleber ermöglicht, bei gewünschten Änderungen der Schaltwartenunterkonstruktion, ein Lösen der Stahlstützen, wobei der Originalboden nicht beschädigt wird. Bei der Schaltwartenunterkonstruktion stehen die Stahlstützen in einer Kalotte, diese Kalotte sichert, bei unebenmäßiger Bodenbeschaffenheit, ein gleichmäßiges, vertikales Verteilen der wirkenden Kräfte.

Das Gewindeverbindungsstück ist mit einer Einstellmutter ausgestattet und erlaubt ebenfalls ein Verstellen der Stütze, um Bodenunebenheiten ausgleichen zu können. Nach der Einstellung der jeweiligen Höhen wird die Einstellmutter mit einer Kunststoffbedeckung fixiert, um jedwedes, unerwünschtes Verstellen zu unterbinden. Volle Stabilität, auch ohne verlegte Bodenplatten garantiert die freistehende Schaltwartenunterkonstruktion, die gegenüber dem Doppelboden deutlich höhere Lastwerte vorweisen kann.

Eine andere Option zum Verkleben der Stahlstützen stellt das Einpressen und Verdübeln in den Originalboden dar. Durch das Ankern der Stützfüße am Originalboden können wirkende Kräfte allerdings schlecht abgeleitet werden, Spannungen und Biegemomente sind die Folge. Auch kann ein mit PU Kleber fixierte, oder verdübelte Stahlstütze nur schlecht und mit Beschädigungen des Originalbodens von diesem gelöst werden. Die Risiken, die aus dieser Option resultieren, sollten unbedingt vor einer Entscheidung bedacht werden.

Eine einfache Doppelbodenunterkonstruktion besteht aus verzinkten Stahlstützen mit einer Kunststoffhaube auf der Oberseite der Stütze, welche elektrisch leitfähig ist und zugleich der Trittschalldämmung dient. Die Stahlstützen sind in der Höhe verstellbar, so können Bodenunebenheiten individuell und punktuell ausgeglichen werden. Mit PU Kleber werden die Stahlstützen schließlich am Originalboden befestigt und die jeweilige Höhe jeder Stütze festgelegt und justiert. Um ein „Sich- Verstellen“ der Stützen zu unterbinden, werden die eingestellten Höhen fixiert, indem ein Stützensicherungskleber das Gewinde verschließt und jede unerwünschte Bewegung unterbindet.


    OKF in mm
Punktlast/
Gehbereiche
68 - 200 200 - 400 400 - 800 800 - 1000 über 1000
D DR S SV D DR S SV D DR S SV D DR S SV D DR S SV
Büro 2 kN X O - - X O O O O X O O - O X O - O O X
3 kN X O - - X O O O O X O O - O X O - O O X
4 kN X O - - X O O O O X O O - O X O - O - X
5 kN - - - - - - X O - - X O - O X O - - - X
Server 2 kN X O - - O O X O O O X O - O X O - O O X
3 kN X O - - O O X O O O X O - O X O - O O X
4 kN X O - - O O X O O O X O - O X O - O - X
5 kN - - - - - - X O - - X O - - X O - - - X
Schaltanlagen 2 kN - - - - - - X O - - X O - - X O - - - X
3 kN - - - - - - X O - - X O - - X O - - - X
4 kN - - - - - - X O - - X O - - X O - - - X
5 kN - - - - - - X O - - X O - - X O - - - X